Aktuelles Magazin

von Annette Schwindt

Eine gute Website bleibt ein Muss

Dialogzentrale

Bei Social Media hängen Sie von den Launen eines fremden Systems ab.

Brauchen Vereine und Initiativen im Zeitalter von Social Media überhaupt noch eine Website? Die Antwort lautet klar: JA! Eine gute Website ist die Basis jeglicher digitalen Kommunikation und bietet folgende Vorteile:

1. Sie kontrollieren, wie Ihre Inhalte präsentiert werden, das heißt Sie bestimmen

  • Struktur
  • Layout
  • Größe und Art der Inhalte
  • Funktionen

2. Ihre Website ist Ihre Zentrale: Ihre Inhalte werden an einem Ort, den Sie kontrollieren, gesammelt und können (regelmäßige Backups vorausgesetzt) nicht verlorengehen.

3. Ergänzen Sie Ihren statischen Webauftritt um einen Blog als eigenen Newsbereich. Dann dient die Website nicht nur der Einweg-Information, sondern auch als Dialogzentrale und vor allem als Ihre eigene Zeitung samt Archiv. Ein Blog befüttert die Suchmaschinen zudem regelmäßig mit neuen, aktuellen Inhalten über Ihre Sache. So pflegen Sie aktiv Ihre Online-Reputation.

4. Zu Ihrer Website haben Sie jederzeit Zugang. Anders als bei Social Media hängen Sie nicht von den Launen eines fremden Systems ab (Fehlfunktionen, Sperrung, Änderung von Funktionen).

Erst wenn die Website als Ihre Basis steht, können Sie als nächsten Schritt die passenden Social-Media-Plattform(en) aussuchen, auf der/denen Sie die auf Ihrer Website präsentierten Inhalte mit Mehrwert für die Follower weitersagen und damit bekannter machen. Social Media dienen außerdem als weiteres Dialogangebot.

Menschen statt Algorithmen

Gerade bei Facebook ist es wichtig, regelmäßig – das bedeutet: täglich! -  nutzerrelevante Inhalte zu präsentieren und aktiv mit anderen zu interagieren. Diese Inhalte kommen vorzugsweiseaus Ihrem Blog, ergänzt durch Weiterempfehlungen fremder Inhalte von anderswo.

Die Inhalte auf Ihrer Website beziehungsweise in Ihrem Blog sollten untereinander möglichst sinnvoll vernetzt sein. Das erreichen Sie nicht nur durch Verlinkungen im Text, sondern vor allem auch durch die Kategorisierung und Verschlagwortung von Beiträgen in Ihrem Blog. Dies führt obendrein dazu, dass Suchmaschinen Ihre Inhalte besser verstehen und damit sinnvoller indexieren können. Vergessen Sie jedoch nicht, für Menschen zu schreiben, nicht für Algorithmen. Dann mögen das auch die Suchmaschinen.

Wichtig beim Aufbau Ihrer Website und des dazugehörigen Blogs ist eine nutzerfreundliche Struktur und ein Layout, das für die mobile Nutzung optimiert ist, denn das Nutzerverhalten geht immer mehr zu kleinen mobilen Geräten. Ebenso wichtig ist auch, dass Sie Ihren Webauftritt jederzeit problemlos selbst pflegen können und nicht für jede kleine Inhaltsänderung auf fremde Hilfe angewiesen sind.  Ich empfehle dafür die Nutzung von Wordpress auf der eigenen Domain. 

Geschichten erzählen

Und wenn Sie sich nun fragen, worüber Sie in Ihrem Blog schreiben sollen: Ihr Verein oder Ihre Organisation hat doch ein Anliegen. Und um dieses Anliegen herum passieren täglich Dinge, die für Ihre Mitglieder oder andere Leser von Interesse sind. Erzählen Sie aus dem Vereinsalltag, stellen Sie Ihre Aktiven oder besondere Mitglieder vor, berichten Sie von Ihren Veranstaltungen, von besonderen Vorkommnissen oder Meilensteinen in der Geschichte Ihrer Organisation,  oder nehmen Sie Bezug auf aktuelle Ereignisse in der Welt, die mit Ihrem Thema zu tun haben. Die Themen liegen genau vor Ihrer Nase, wenn Sie nur richtig hinsehen.

Alle Beiträge von Social-Media-Bloggerin Annette Schwindt lesen Sie hier.

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