von Annette Schwindt

Instagram in der Gesamtkommunikation

Vernetzen

Nachdem es in meiner vorigen Kolumne um die Grundlagen bei Instagram und die technische Vernetzung mit anderen Diensten ging, möchte ich hier darauf eingehen, wie Sie Ihren Account inhaltlich und strategisch in Ihr Kommunikationskonzept einbinden können.

Woher die Bilder nehmen?

Idealerweise sollten die auf Instagram geposteten Bilder Ihre eigenen sein. Sie sollten Sie also selbst geschossen haben – egal ob mit einem guten Smartphone oder mit professioneller Kamera-Ausrüstung. Zusätzlich kann man auch Grafiken oder Screenshots verwenden, vorausgesetzt Sie haben die Rechte dazu.  Für Grafiken gibt es übrigens tolle Helfer wie zum Beispiel Canva im Netz.

  • Wenn Sie einen Newsbereich auf Ihrer Website via Blog betreiben, dann werden Sie dort sicher Bilder nutzen. Diese können Sie auch auf Instagram posten und so auf den Blogbeitrag verweisen (wie das geht, erkläre ich gleich).
  • Dokumentieren Sie auch Dinge in Bildern, die Sie nicht für Ihr Blog verwenden. Zum Beispiel Mitarbeiter bei der Arbeit oder Eindrücke auf der Fahrt, auf Messen etc.
  • Falls es ein Büro-Maskottchen gibt, lassen Sie das immer mal wieder bildlich zu Wort kommen.
  • Bilder mit kurzem Text posten ist einfacher als Blogartikel schreiben. Deswegen können sie Ihren Instagram-Account ruhig öfter bespielen als Ihr Blog.
Wohin mit dem Link zum Bild?

Wenn Sie in einem Blogartikel ein Bild verwenden, dann taucht das beispielsweise wieder im Linkanhang auf, wenn Sie den Beitrag via Facebook weitersagen. Via Instagram geht das so nicht. Hier müssen Sie Ihre Bilder nochmal eigens per Hand posten und können im Beschreibungstext auch keinen Link zum dazugehörigen Blog-Beitrag setzen. Um trotzdem darauf zu verweisen, ist folgender Umweg üblich:

  • In Ihrer Profil-Bio (siehe vorige Folge meiner Kolumne) geben Sie unter Website, den Link zu Ihrer Blog-Hauptseite an. Das ist die, auf der alle Artikel chronologisch untereinander stehen. Auch wenn Sie die in Ihrer Website so nicht verwenden, weil Sie zum Beispiel das Menü über Blogkategorien strukturiert haben, ist sie trotzdem da und kann verlinkt werden. Fragen Sie ggf. Ihren Webmaster. (Achten Sie darauf, dass von dieser Blog-Hauptseite das Impressum mit einem Klick erreichbar ist!)
  • Wenn Sie ein Bild posten, das zum aktuellen Blogbeitrag gehört, dann weisen Sie darauf im Beschreibungstext zum Bild hin und ergänzen „(siehe Link in der Bio)“ . Das Bild sollte idealerweise das Beitragsbild des betreffenden Artikels sein, damit man es auch noch erkennt, wenn dieser nicht mehr ganz oben steht.

Andere Nutzer verlinken

Um mit anderen Instagram-Nutzern zu netzwerken, können Sie diese im Text verlinken oder im Bild markieren. Letzteres sollten Sie nur tun, wenn derjenige auch wirklich im Bild zu sehen ist.

  • Um einen anderen Nutzer im Text zu verlinken, nennen Sie ihn einfach bei seinem @namen.
  • Um jemanden in einem Bild zu markieren, müssen Sie vor dem Veröffentlichen (oder nachher über Nachbearbeiten) den passenden Bereich im Bild antippen und dazu seinen @namen hinzufügen.

In beiden Fällen wird der Betreffende von Instagram über die Nennung benachrichtigt.

Instagram-Bilder woanders nutzen

Instagram-Beiträge können nicht nur über die Teilen-Funktion in andere Netzwerke weitergesagt, in Blogbeiträge eingebettet und als Feed woanders eingespielt werden (siehe Teil 1). Sie können natürlich auch in anderen Bilderdiensten wie Pinterest genutzt oder in Slideshows zu Videos für die Facebook-Seite oder den You-Tube-Kanal verarbeitet werden.

Es gibt auch zahlreiche Möglichkeiten, Instagram-Fotos offline zu nutzen. Eine schöne Zusammenstellung gibt es dazu bei curved. So könnten Sie die Bilder beispielsweise für Drucksachen wie Veranstaltungseinladungen oder Werbesendungen nutzen, oder für Werbeartikel wie Kühlschrankmagnete oder Weihnachtsgeschenke wie kleine Bücher. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Alle Beiträge von Social-Media-Bloggerin Annette Schwindt lesen Sie hier.

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